Donnerstag, 19. November 2015

Unsere Federwiege.


Ein Herzstück der Babyausstattung für unser Februarkindchen ist die Federwiege.
Beim dritten Kind hat man ja eigentlich alles, was man so braucht, aber eine Federwiege gehörte nicht dazu und ich finde es bis heute unendlich schade, dass ich weder bei der Großen noch bei der Kleinen davon wusste bzw. viel zu spät darauf aufmerksam wurde.
Jedes unserer Mädchen war auf seine Weise sehr fordernd.
Was die Große am Tag schrie und nicht zur Ruhe fand, wälzte sich die Kleine Nacht für Nacht durchs Bett und wurde ständig wach.

Auch wenn eine Federwiege natürlich kein Garant für zufriedene Babys ist und es durchaus auch Babys gibt, die das Wippen gar nicht mögen, so fanden wir ist es diesmal einen Versuch wert.
Und im Fall der Fälle heben wir die Wiege eben auf. Für ein evtl. weiteres Kind oder unsere Enkel oder Nichten und Neffen oder Babys von Freunden :)

Genäht habe ich das gute Stück nach dem E-Book von Annika von Häwelmäuse.
Die Anleitung war im ersten Moment für mich nicht ganz so leicht zu verstehen. Ich habe mich dann aber ganz genau daran gehalten und Schritt für Schritt abgenäht und so blieben am Ende tatsächlich keine Fragen offen.

Bei den Stoffen habe ich mich für den Möbelschweden entschieden. Dort gibt es ungebleichte Baumwolle, die mir passend erschien, genauso wie der Stoff mit den Pflanzenstudien.
Alle Stoffe liegen im E-Book doppelt, daher braucht man sich auch nicht um die Stabilität zu sorgen.





Entstanden ist wirklich ein wunderbares Stück mit einer richtig großen Liegefläche von 40*90cm in der ein Baby auf alle Fälle über das erste Lebensjahr hinaus Platz hat.
Vorn befindet sich ein Kopfschutz und hinten die Tasche zum Einschieben der Matratze. Ich habe die Matratze unseres Familie-Stubenwagens genommen.
Die Matratzentasche wird vorn verschlossen und auch nach oben hin werden noch Knöpfe angebracht, damit das Baby nicht herauspurzeln kann.
Ich habe für das Winterkindchen auch noch ein Schaffell hineingelegt.

Die Holzlatte haben wir im Baumarkt gekauft und mit Forstnerbohrer, Stichsäge und Schleifpapier bearbeitet, damit der Stoff eingelegt werden kann.
Diese Latte dient auch gleich als Halterung für den kleinen grünen Schutzengel, den ich für das Baby gefilzt habe.

Bei der Feder und dem Drehwirbel (ganz wichtig, damit sich die Feder nicht verdreht!) haben wir uns für die Produkte der Firma Nonomo entschieden. Dort sind alle Einzelteile erhältlich. 






Neben dem Schaffell liegt auch noch eine gestrickte Decke meiner Mutter in der Federwiege, die farblich perfekt dazu passt. Meine Mutter fing sie schon während der Schwangerschaft mit der Kleinen an, wurde jedoch nie fertig.
Aber diesmal hat sie es geschafft und ich liebe die Decke!
Sie ist aus weichem Baumwollgarn in "unseren" Farben und im Mustermix gestrickt.
Damit wird es unser Februarbaby schön warm haben :)





Die Federwiege hängt in unserem Schlafzimmer über bzw. neben dem Familienbett. Da wir eine Hochebene aus Holz direkt darüber haben, kann sie variabel umgehängt werden und leistet uns hoffentlich gute Dienste.
Auch im Wohnzimmer werden wir noch einen Haken anbringen und in den Garten und auf Reisen soll sie auch mitkommen.

Da steigt die Vorfreude <3





Kommentare:

  1. Ziemlich toll geworden! Ich mag die Farben und Stoffe (die Pflanzenstudie aus Schweden find ich eh sehr hübsch!). Die Decke ist natürlich auch ein Traum!

    AntwortenLöschen
  2. Das sieht unheimlich gemütlich aus! Da möchte man sich am liebsten selber reinkuscheln!

    Nur die gebogene Matratze macht mir etwas Sorgen, dass kann doch nicht gut für den Rücken sein. Könnte man nicht eine dünne Sperrholzplatte (mit reingebohrten Löchern zur Lüftung) unter die Matratze schieben, damit sie gerade ist?

    Liebe Grüße,

    Tabea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Tabea,

      Nein, bei einer Federwiege (auch der Original Nonomo z.B.) ist die leicht gebogene Form sogar erwünscht, weil das dem natürlich gerundeten Rücken eines Säuglings entspricht.

      So ein bißchen wie im Tragetuch.

      Natürlich darf das baby nicht in sich zusammensacken, aber dem beugt die Matratze eigentlich vor. Ich bin gespannt wie unser Baby darin liegen würde.

      Danke für deinen Hinweis.

      Liebe Grüße!

      Löschen
  3. Oh wie wunderbar!!! Wir hatten eine Nonomo-Federwiege und haben sie alle sehr geliebt. In der Nacht hat unser Sohn im Familienbett geschlafen, aber die anderen Schläfchen zuhause hat er unglaublich gern in der Federwiege gemacht. Wir hatten sie im Wohnzimmer hängen, da hatte er seinen geschützt-eingekuschelten Bereich, war aber trotzdem bei uns. Ich fand das sehr schön! Und ehrlich gesagt, ich kann mir kein Kind vorstellen, das das sanfte Schaukeln nicht mag. Zudem, wenn das Kind mal drinnen schläft, schaukelt und wippt da ja eh nix. Und sonst glaube ich, dass es sich ähnlich wie im Bauch oder Tragetuch anfühlen muss, die sanfte Bewegung und Enge. Mein Sohn hat mehr als 1 Jahr drinnen geschlafen, dann waren die Beine zu lang ;-)

    Dann haben wir die Wiege Freunden geborgt und jetzt schlummert mein Neffe drinnen! <3

    Alles Liebe, Selina

    AntwortenLöschen
  4. Oh toll, das sieht seeehr gemütlich aus :)
    Liebe Grüße, Heike

    AntwortenLöschen
  5. Oh ist die schön geworden!!! Und die Decke passt wunderbar. Da fühlt sich Eure Maus bestimmt total wohl drin. Danke für's Verlinken.

    AntwortenLöschen
  6. So schön. Bei unserer Ersten hatten wir auch keine Federwiege, weil wir keine Möglichkeiten hatten, diese zu befestigen. Bei unserem Zweiten wäre ich ohne nicht durch den Tag gekommen. Denn neben der Trage war das der Einzige Ort, wo er zur Ruhe kam. Unsere Dritte mochte sie anfangs gar nicht und jetzt mit 8 Monaten möchte sie eher darin toben und Quatsch machen. So ist jedes Kind ganz anders und ich hoffe euer Februarbaby wird sie lieben. LG Ramona

    AntwortenLöschen
  7. Einfach zauberhaft! Mir gefällt auch die Idee mit dem Schutzengel sehr.
    Ich habe auch erst für unser 4. Kind eine Federwiege genäht - sie wird gern benutzt (er ist ja auch erst 10 Wochen alt).
    Schöne Grüße, Bettina

    AntwortenLöschen
  8. Hört sich sehr kuschelig an..... Gab es alles nicht, als unsere klein waren. Ich habe alle jeweils in einen grossen Wäschekob gebettet, und immer mitgenommen. So waren sie immer bei mir, egal in welchem Raum ich gerade war
    Herzlichst
    yase

    AntwortenLöschen

Ich bin gespannt und freue mich sehr über ein paar ehrliche Worte :)
(Kommentare werden erst moderiert, nicht wundern!)